Die Praxis

 

 

 

 

 

Das Honor 7 war jetzt einige Wochen bei uns im Einsatz, Zeit genug, schon einmal zwei Updates zu durchlaufen und nachvollziehbare Schlüsse auf die Eignung im Alltag zu ergründen.

Schon beim ersten Kontakt flöst das Honor 7 durch überdurchschnittliche Verarbeitung und wertige Materialien Vertrauen ein und fühlt sich keineswegs wie ein 350 Euro Smartphone an, vermittelt eher den Touch der Premiumklasse. Da gibt es keine unregelmäßigen Spaltmaße, da wackeln keine Knöpfe oder Tasten. Das formschöne Gerät liegt zudem sehr ausgewogen in der Hand, das Gewicht ist gut verteilt. Die Tasten haben einen angenehmen, nicht zu geringen Druckpunkt, zudem überzeugt die Ergonomie. Durch die leicht abgerundete Rückwand wächst das Gerät geradezu in die Hand. Obwohl die Rückwand gebogen ist und die Kamera leicht hervorsteht, liegt das Honor 7 stabil auf dem Rücken und kann dort problemlos bedient werden.

 

Der Fingerabrucksensor sitzt genau dort, wo er hingehört, der Zeigefinger findet blind und intuitiv die Position. Nach der üblichen Einrichtung - fünf verschiedene Finger werden gespeichert - öffnet sich das Gerät auf die geringste Berührung des Sensors aus dem Standby, anders als bei der Konkurrenz gewohnt muss der Bildschirm vorher nicht aktiviert werden. Das funktioniert absolut zuverlässig und mit 0,5 Sekunden Reaktionszeit überaus schnell. Während des gesamten Testlaufs wurde jeder programmierte Finger zu 100% ohne Verzögerung erkannt. Aber damit nicht genug.

 

Neben dem Entsperren lässt der Sensor wie ein kleines Touchpad mit weiteren Funktionen belegen. So kann durch Finger auflegen die Kamera ausgelöst werden (sehr praktisch bei Selfies), ein Anruf entgegengenommen, der Alarm gestoppt und neue Apps angezeigt werden. Zudem ist mit einer Wischgeste der Benachrichtigungsbalken runter und wieder rauf zu scrollen.

Auf der linken Seite liegt, tadellos verarbeitet und eingepasst, der neue Smartkey.

 

Dieser lässt sich beliebig dreifach mit Funktionen belegen, je nachdem, ob einmal, zweimal oder lang drauf gedrückt wird, öffnen sich Apps oder führt das Honor 7 Verknüpfungen aus.

Bei all dem Lob über Verarbeitung und Design gibt es für mich einen konstruktiven Minuspunkt:

Die Benachrichtigungs-LED sitzt im oberen Telefon-Lautsprecher-Schacht. Tief unten versteckt sie sich verschämt auf der rechten Seite. Dabei ist die "Größe" und die Helligkeit gerade noch annehmbar, die Position allerdings nicht. Schaut man von rechts auf das Honor 7, ist die LED nicht mehr sichtbar. Dabei wäre genug Platz über dem Display gewesen, um die LED vernünftig zu positionieren.

Das Honor 7 startet mit Android-Version 5.0.1, wir hätten uns 5.1.1 gewünscht. Immerhin ist das Honor 7 auf der Liste der Phones, welche Android M bekommen werden.

Die EMUI 3.1-Oberfläche zeigt sich wie immer bespielhaft strukturiert und aufgeräumt. Ich bin ein echter Fan von EMUI, entgegen anderen Herstelleraufsätzen bietet die Oberfläche trotz einiger optischer Parallelen zu iOS für mich einen echten Mehrwert. Eine komplette Beschreibung aller Funktionen würde den Umfang dieses Reviews sprengen, ich gehe nur punktuell auf einige Dinge ein.

Grundsätzlich lässt sich die UI des Honor 7 überaus geschmeidg bedienen. Da ruckelt oder zuckt nichts, die machmal bei Android bemängelten Mikro-Ruckler finden hier schlicht nicht statt. Insgesamt scheint die Software überragend an die Hardware angepasst zu sein. Selbst im Vergleich mit einem Samsung S6 Edge scheint die Bedienung flüssiger, obwohl dessen Hardware auf dem Papier potenter scheint.

 

Wie bei EMUI gewohnt, gibt es keinen App-Drawer. Zumindest nicht direkt, denn durch ein Fingerspreizen auf dem Homescreen öffnet sich seit der Version EMUI 3.1 ein Fenster, in das Apps vom Homescreen ausgeblendet und dort auch gestartet werden können. Wer den App-Drawer dennoch vermisst, kann einen anderen Launcher aus dem Playstore installieren. Das Design der Oberfläche ist durch die Design-App sehr umfangreich zu gestalten. So lassen der Sperrbildschirm, die Icons, selbst einige Funktionen konfigurieren. Bei unserem grauen Testgerät ist die Oberfläche farblich angepasst. 

 

Neben dem vorinstallierten Designs sind die weiteren Themen sehr farbenfroh. Wir haben für Euch die Themes vom P8 (RAR, 140 MB) extrahiert. Die könnt ihr nach dem Entpacken in den HWthemes-Ordner im internen Laufwerk schieben oder auf der externen SD-Karte einen HWThemes-Ordner erstellen und dort hinein verfrachten. Dann erscheinen die Themes des Huawei P8 zusätzlich im Design-Ordner.

Die Magazin-Sperrbildschirme sind die einzigen, in denen Push-Nachrichten von Apps erscheinen. Daneben bietet der Magazin-Sperrbildschirm Vorteile wie wechselnde Fotos und mit einem Wisch nach oben sind einige, nicht weiter konfigurierbare Apps direkt erreichbar. Der Magazin-Sperrbildschirm kann jedem Design in den Einstellungen zugeordnet werden.

Beim Wisch von oben nach unten öffnet sich der praktische Zeitstrahl der Benachrichtigungen und rechts daneben die Vernüpfungen, die scroll- und konfigurierbar sind. Die Unart, je ein Whatsapp-Symbol pro Nachricht in der Notification-Bar anzuzeigen, hat Honor in der B121 noch nicht ausgetrieben.

Der Startbildschirm selbst ist erfreulich umfangreich konfigurierbar. Neben den bei Android üblichen, in großer Anzahl vorhandenen Hintergrundgrafiken oder Animationen sind zahlreiche Widgets und Übergänge einstellbar. Interessant wird es bei den weiteren Einstellungen, hier hat der User die Wahl der Anzahl der Icons in einer Rihe oder aber die Möglichkeit, bestimmte System-Apps mit Badge-App-Symbolen zu versehen. (s. Foto rechts)

Eine weitere Besonderheit von EMUI 3.1 ist die Spracherkennung, die dabei helfen soll, ein verlgtes Honor 7 wiederzufinden. Vorab wird dazu ein Schlüsselwort antrainiert, was problemlos über den entsprechenden Eintrag im Einstellungsmenü gelingt. Danach reicht es, das Wort in den Raum zu rufen und zu fragen: „Where are you?“. Daraufhin meldet sich das Honor 7 mit Vibrationsalarm, einer Melodie und einer zarten weiblichen Stimme, welche „I am here“ säuselt.  Momentan funktioniert die sprachliche Kommunikation allerdings nur auf Englisch.

 

Honor lässt dem Nutzer alle Freiheiten bei den Berechtigungen und anderen App-Einstellungen, die ein Rooten des Gerätes im Grunde überflüssig machen. Ein mächtiges Tool ist dabei der Telefon-Manager. Hier sind einige, teils weit in die Android-Verwaltung reichende Konfigurationen durchzuführen.

Nahezu jede Benachrichtigung und Berechtigung ist einstellbar, Apps sind so voll vom User beherrschbar und machen einen Root im Grunde überflüssig. Der kann kann festlegen, welche App bei deaktiviertem Display geschlossen werden soll oder weiter im Hintergrund aktiv bleiben darf, ob und wie eine App sich mit dem Internet per WLAN oder Mobilfunk verbindet und ob sie neue Ereignisse über die Statusleiste oder den Sperrbildschirm anzeigt. Im Vorgriff auf die neuen Funktionen bei Android M hat der Nutzer bei EMUI 3.1 jetzt schon die volle Kontrolle, welche App oder Funktion wo und wann Daten verschickt. Für fortgeschrittene User empfiehlt sich die Installation der Huawei System-App PM Plus aus dem Playstore, die weitreichende Berechtigungseinstellungen freischaltet, aber dann deren Pflege bedingt. Zudem meldet das Smartphone auf Wunsch Zugriffe von Apps auf wichtige Berechtigungen auf den Benachrichtigungsschirm.

Geht das Honor 7 in den Standby, werden alle Apps bis auf die Systemapps schlafen gelegt. Bei einigen Anwendungen ist das kontraproduktiv, z.B. wenn Benachrichtigungen im Hintergrund erfolgen sollen. Hier gibt es die Möglichkeit, diese Apps zu schützen.

Während diese Methode bei EMUI-Phones in der Regel sehr gut funktioniert, hat sich mit der aktuellen Firmware B121 ein Bug eingeschlichen: einige Apps, z.B. Whatsapp, legen sich trotz Schutz weiter schlafen. Honor verspricht einen zeitnahen Bugfix, bis dahin hilft ein Workaround:

 

Durch einen Tipp auf das Quadrat geht es ins Multitaskingmenü, in dem alle aktive Apps im Hintergrund aufgelistet sind. Diese lassen sich mit einem Wisch von unten nach oben komplett aus dem Speicher entfernen. Geschieht dies, geben einige Apps wie Whatsapp keine Benachrichtigungen mehr weiter. Zieht diese Apps kurz herunter, es erscheint rechts oben ein kleines Schloss. So könnt ihr mit einem Wisch von unten nach oben den Speicher leeren und die betroffenen Apps bleiben weiterhin aktiv. Dennoch sollte die B121 unbedingt auf dem Telefon installiert werden, denn nur sie schützt vor dem Stagefright-Bug.

Während sich Android manchmal zickig gegen SD-Karten wehrt, ist im Honor 7 eine vollständige Integration möglich.

Durch die Integration der SD-Karte als Standardpfad bindet EMUI diese wie normalen Arbeitsspeicher ein. jedenfalls fast, einige wenige Apps weigern sich standhaft beim Versuch, Daten auf die karte auszulagern. Aber das ist wirklich eine seltene Ausnahme. Schlimmer wiegt die Tatsache, dass der User zwischen SD-Karte und zweiter Sim wählen muss. Da werden die integrierten 16MB dann schnell knapp.

Die Fotos sind übersichtlich in einer zeitlichen Abfolge in der Galerie angeordnet, alternativ lässt sich eine Karten- oder Ordner-Ansicht wählen.

Neue Ordner sind mit Boardmitteln blitzschnell erstellt.

Wird die Zeitstrahl-Ansicht heruntergezogen, öffnet sich automatisch die Kamera-App, auf die wir im Kamera-Kapitel ausführlich eingehen

 

Seit einiger Zeit erfreuen sich spezielle Bedienungerleichterungen durch Bewegung besonderer Beliebtheit. Das Honor 7 hat zahlreiche zuschaltbare Bedienhilfen an Board.

Wie aus den Screenshots zu ersehen ist, sind durch Bewegungen zahlreiche Funktionen automatisiert, das beliebte Double Tap to Wake (DTT2W) ist ebenfalls mit von der Partie. Zudem lässt sich das Telefon durch das Zeichnen eines Buchstaben aufs Display mit einer definierten Funktion aus dem Standby wecken und mit dem Fingenknöchel Screenshots erstellt werden.

 

Die Infrarot-Sendeeinheit am oberen Rand es Honor 7 lässt sich durch die "Smart Controller" App bereits in weitem Umfang konfigurieren.

Die Auswahl der vorgespeicherten Geräte lässt kaum Wünsche offen. So war es uns möglich, eine Sony Alpha DSLR fernzusteuern, selbst ein in diesen Breitengraden eher nicht anzutreffender Acer-High-End-Projektor fürs Heimkino findet sich dort. Da werden solch profane Dinge wie die Steuerung eines Panasonoc-Plasmas, eines Onkyo-Receivers, eines BD-Players gleicher Marke und sogar eines Dune Datentanks dann eher mit links erledigt. Ohne zu übertreiben kann das Honor 7 eine Multifunktionsfernbedienung selbst im Heimkino mit ausgefallenen Geräten locker ersetzen.

Honor setzt zwar zwecks Klangoptimierung auf einen eigenen Soundchip, verzichtete aber in den Boardmitteln unverständlicher Weise auf einen Equalizer. Das ist umso ärgerlicher, als sich ausschließlich der Stock-Player auf den Sperrbildschirm legen lässt. Dennoch klingt das Honor 7 mit einem wertigen Headset ausgeglichen und seziert die Musik genüßlich in ihre Einzelheiten.

 

 

Kommentare   

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