Zum Europa-Launch des Honor 7 und einer neuen Smartwatch lud die Tochter des Smartphone-Giganten Huawei nach London in die stimmungsvolle Old Truman Brewery ein. Ungefähr 500 Pressevertreter wurden zunächst von George Zhao, President of Huawei Honor, in die Geschichte des jungen Unternehmens Honor geführt. Zielgruppe sind die "Digital Natives", die nach Vorstellung der Firma mit der Nutzung des weltweiten digitalen Datennetzes bestens vertraut und darin daheim sind. Schließlich werden honor-Smartphones abseits der eingetretenen Pfade über Internet-Händler vertrieben und nicht über eingessene Handelsketten oder Mobilfunk-Provider. Entsprechend überzeugend war bislang die Preisgestaltung der Phones.

Im ersten Jahr von Honor wurden bereits 20 Millionen Smartphones umgesetzt. Das ehrgeizige Ziel der Verdoppelung auf 40 Millionen Geräte scheint realistisch, sind doch bereits bis zur Jahreshälfte Smartphones im Wert von 2,64 Milliarden USD verkauft worden, mehr als im ganzen letzten Jahr.

Dazu hat die im Vergleich sehr hohe Kundenzufriedenheit von 85% sicherlich beigetragen. In all diesen Zahlen ist das Honor 7 natürlich noch nicht enthalten.

Im Heimatland China wurde kurz nach der Präsentation die Erstauflage von 200.000 Geräten innerhalb von sage und schreibe zwei Minuten komplett abverkauft. Innerhalb von zwölf Stunden liefen 2.000.000 Vorbestellungen auf.

Die eigentliche Präsentation des neuen Honor 7 übernahm dann Thorsten Doehlert, Senior Product Marketing Manager Honor WEU.

 

Foto: Honor Press

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Der bereits aus dem Huawei P8 bekannte, sehr gute Full-HD IPS-NEO Screen hält Finger und Knöchel auseinander, was für verschiedene Funktionen genutzt wird. Verpackt wird das Ganze in einem Uni-Metall-Body, lediglich hinten unten und oben sorgen Kunststoff-Deckelchen für einen guten Empfang. Insgesamt ähnelt das Gehäuse dem des Mate 7.

Foto: Honor Press

Die Kamera basiert auf dem 20MP Chip von Sony und arbeitet mit Phasenautofokus. Es ist kein OIS verbaut. Die Linse ist aspherisch mit 6 Elementen. Die Kamera ragt leicht aus dem Gehäuse hervor, was einerseits dem Saphirglas, andererseits aber auch dem verbauten 1/2,4" Sensor geschuldet sein dürfte. Die Blende ist f2,0. Die beiden Nano-Sim-Karten und alternativ eine SD-Karte werden in einem einzigen Schlitten untergebracht. Ganz neu ist der frei mit mehreren Funkionen belegbare Taster auf der linken Seite.

Foto: Honor Press

Auf der anderen Seite sind Taster für die Lautstärke und der etwas versenkte Ein/Aus-Knopf angebracht. Alles wirkt sehr gediegen, die Materialien sind überaus wertig und die Verabeitung nahezu perfekt.

Foto: Honor Press

Unten sitzen der Lautsprecher und das Mikro sowie der Micro-USB-Anschluss. Wasserfest ist das Honor 7 leider nicht.

Foto: Honor Press

Dafür findet sich an der Oberseite neben dem Headset-Anschluss ein Infrarot-Port, mit dem zahlreiche Geräte mit vorinstallierter Software ferngesteuert werden können.

 

 

 

Die vordere Selfie-Kamera löst mit 8MP auf und kann dunkle Szenen mit einem LED-Blitz aufhellen.

 

Der Übersichtlichkeit halber führen wir für Euch nun die technischen Daten in der offiziellen Honor-Version auf:

NFC ist nicht mit an Bord. Leider hat sich Honor dazu entschlossen, lediglich die 16GB-Variante anzubieten, was in Hinblick auf die Tatsache, dass im Dual-Sim-Betrieb der SD-Steckplatz nicht mehr zur Verfügung steht, durchaus ein Nachteil ist. Der ist aber wohl dem überaus günstigen Preis geschuldet:

Wir würden uns aber die 64GB-Variante zumindest alternativ wünschen. Das ist aber auch schon der einzige Wermutstropfen in einem überaus appetitlich zusammengestellten Technik-Menü.

Eine komplette Ausstattungsliste mit viel hochwertigem Smartphone zu einem sehr anständigem Preis. Endlich wird WLAN im 5 GHz-Band und ac unterstützt, endlich können alle europäischen LTE-Frequenzen ohne Einschränkung empfangen werden. Beim Empfang setzt Honor wie schon Huawei beim P8 auf zwei eingebaute Antennen und Link+ sowie WLAN+. Ausgeliefert wird das Honor 7 mit Android 5.0.2 - da hatten wir durchaus 5.1.1 erwartet!

Der verbauten Fingerprint-Sensor ist der erste ohne metallischen Ring und eine Weiterentwicklung des Sensors im Huawei Ascend Mate 7. Ein Review wird zeigen, wo die Vorteile liegen.

 

Das Honor 7 und das Huawei P8 ähneln sich nicht nur äußerlich sehr.

Die unterschiedliche Tiefe der Geräte macht sich nicht so sehr bemerkbar, wie man es rein nach den Daten meinen könnte.

Es gibt noch etwas Neues bei Huawei und Honor: die Vmall, eine Einkaufsseite für die Produkte beider Firmen. Zum Launch präsentierte Marco Eberlein, Head of Commerce Honor WEU, dann auch gleich ein paar Preiskracher:

Selbst das brandneue Honor 7 gibt es direkt zum Start mit 50€ Ermäßigung, also für kurze Zeit bis zum 31.08.2015 für wirklich sagenhafte 299€.

Das war aber noch nicht alles. Zum Ende der Veranstaltung stürmte Thorsten Doehlert noch einmal die Bühne und wedelte wild mit zwei Uhren.

Smart-Watch? Fitness-Band? Von beidem ist die neue Honor-Uhr ein wenig. Einerseits hat sie ein properitäres Betriebssystem, basiert also nicht auf Android-Wear. Auf der anderen Seite ist das Gadget unglaublich flach, der Akku reicht für ein paar Tage.

Die Uhr ist bis zu 10 Metern Tiefe wasserdicht, die geringen Abmaße machen sie zur ersten echten Unisex-Smartwatch.

Die Uhr wird in mehreren Farb-Varianten auf den Markt kommen. Release-Datum ist das vierte Quartal 2015.

Beim Preis sind wir dann wieder bei Honor angekommen: 79€ sind eine echte Kampfansage.

Wie die Uhr heißt? Bestimmt es selbst, schickt Honor Eure Vorschläge und bekommt bis 2020 ausgewählte neue Honor-Produkte kostenlos!

 

Diskussion zum Honor 7

Johannes Knapp hat auf newgadgets.de erste kurze Videos eines Handson für das Honor 7 und die Smartwatch online gestellt. Es handelt sich um die europäischen Versionen, die Videos wurden direkt in London aufgenommen:

Honor 7 Handson

Honor (Zero) Watch Handson

 

 

 

 

 

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