Handling

Das Phablet liegt trotz seiner Größe gut in der Hand, die Verarbeitung wirkt überaus präzise und routiniert. Die Einrichtung gelingt Android- und EMUI-typisch schnell und unkompliziert ohne Überraschungen.

Uns hat die Qualität der Displaydarstellung überrascht: stets mit ausreichender Helligkeit und intensiven Farben wirkt das IPS-NEO Display bei grandioser Blickwinkelstabilität wie ein OLED-Verwandter. Dabei ist die Darstellung sehr detailreich, wir haben zu keinem Zeitpunkt eine höhere Auflösung vermisst.

EMUI 3.0

Der Hersteller weicht traditionell von konservativen Android-Pfaden ab und setzt auf das Android, beim 6 plus aktuell in der Version 4.4.2 - Lollipop wird im Laufe des Jahres erscheinen - die GUI der Konzernmutter Huawei auf. Früher hieß der Aufsatz Emotion UI, mittlerweile wird er griffiger EMUI genannt. EMUI ist nicht nur eine grafische Veränderung, Honor lässt zahlreiche sinnvolle Verbesserungen in der Bedienung einfließen. Ungewöhnlich ist der Verzicht auf einen App-Drawer, die Apps liegen auf den Homescreens, von denen immerhin neun generiert werden können. Zudem lassen sich Apps in Ordnern zusammenfassen. Wer nicht auf den App-Drawer verzichten kann, weicht auf einen alternativen Launcher aus dem Play-Store aus. EMUI intern stehen umfangreiche Themen zur Wahl, die sich jeweils individuell konfigurieren lassen.

 

Die Magazin-Funktion des Sperrbildschirmes lässt dort eine zu konfigurierende Diashow ablaufen. Ist sie deaktiviert, erscheinen beim Wischen von unten nach oben nur die praktischen Widgets zum Direktzugriff.

Honor lässt dem Nutzer alle Freiheiten bei den Berechtigungen und anderen defizilen App-Einstellungen, die ein Rooten des Gerätes im Grunde überflüssig machen. Ein mächtiges Tool ist dabei der Telefon-Manager. Es empfiehlt sich die Installation der Huawei System-App PM Plus aus dem Playstore, die weitreichende Berechtigungseinstellungen freischaltet.

Wir haben uns damit abgefunden, dass heruntergeladene Apps sich Berechtigungen erlauben. Honor nicht. Im Berechtigungsmanager lassen sich nachträglich alle Berechtigungen ein- oder ausschalten, praktischerweise nach Berechtigungen und Apps unterteilt. Zudem meldet das Smartphone Zugriffe von Apps auf wichtige Berechtigungen auf den Benachrichtigungsschirm.

 

Per Startmanager lässt sich genau justieren, welche App mit dem Start des Smartphones automatisch aufgeschaltet wird. Der Netzmanager regelt welche App per Wlan, mobilem Datennetz oder überhaupt nicht kommunizieren darf.

 

Die Benachrichtigungen werden ab EMUI 3.0 in einem Zeitstrahl gemeldet - das ist besser als bei jedem anderen Android-Handy gelöst.

Wird das 6 plus per USB mit einem Windows-Rechner gekoppelt, lässt ein automatisch erscheinender USB-Verbindungsmanager dem User die Wahl der Art und Weise. Ab Windows 7 erscheinen interner und externer Speicher als MTP-Gerät oder aber nur die SD-Karte als USB-Massenspeicher. Besonders bequem lässt sich das 6 plus mit der Hisuite-Software der Konzernmutter Huawei am PC steuern.

Die Verknüpfungen erscheinen wunschgemäß in vereinfachter Darstellung oder komplett und lassen sich in der Reihenfolge konfigurieren.

Android-typisch unkompliziert und intuitiv bedienbar sind die Systemeinstellung in einem Sammelmenü untergebracht.

Honor gestattet entgegen der KitKat-Konventionen die Einbindung der SD-Karte in den Systemspeicher. Ähnlich wie beim PC wird so die SD-Karte wie eine interne Speichererweiterung benutzt, was schnelle SD-Karten ab Class 10 voraussetzt - ist die Karte langsamer, warnt das 6 plus. Allerdings ist der interne Speicher von Haus aus schon mit vergleichsweise üppigen 32 GB bestückt. Soll eine zweite SIM-Karte genutzt werden, ist das auch gut so, denn die passt nur in den SD-Karten-Schacht.

 

Die DUAL-SIM-Funktion ist wie beim Honor 4x (Test) sehr sinnvoll gelöst. So stehen beide SIM-Karten zum Empfang von Telefongesprächen und SMS zur Verfügung, ausgehende Gespräche können wahlweise über die passende Karte geführt werden. Beide SIM-Schächte sind LTE-fähig, allerdings immer nur einer gleichzeitig.

 

Trotz gewaltigem 3600mAH-Akku gestattet EMUI 3.0 ausgiebige Feinjustierungen zum Stromverbrauch. Nur speziell geschützte Apps dürfen unbesorgt am Stromspeicher nuckeln, in jedem Fall wird eine Benachrichtigung über freche Stromverbraucher in die Benachrichtigungsübersicht geschickt. Im Testlauf hielt der Akku in jedem Fall über zwei volle Tage, bei "normalem" Gebrauch schon mal locker drei. EMUI 3.0 erlaubt die Verschlüsselung des Smartphones mit den im Screenshot aufgeführten Einschränkungen.

Letzte Chance: Im Super-Sparmodus reduziert sich die Funktionalität auf rudimentäre Eigenschaften. So kann mit sehr wenig Restakku noch eine gewisse Zeit überbrückt werden.

 

Durch 10 x Tipp auf die Buildnummer wird das Entwicklermenü freigeschaltet, in dem u.a. das USB-Debugging eingestellt wird. Ganz ohne Tricks gelingt die Konfiguration der Navigationsleiste, die Touch-Wizz-Umsteigern die Bedienung erleichert und ein Versenken der Navi-Leiste ermöglicht. Daneben erleichtern zahlreiche Bedienungshilfen den täglichen Umgang, so lassen sich Bewegungen definieren, die Gespräche annehmen, Töne leiser stellen oder Apps auf dem Homescreen neu anordnen. 

 

 

Steht ein System-Update an, so wird dies gewöhnlich OTA direkt aufs Smartphone gesandt. Es gibt zudem die sehr sinnvolle Möglichkeit, über die SD-Karte upzudaten. So wird die heruntergeladene Firmware in einem "dload"-Ordner auf der SD hinterlegt und dann mit dem Updater gestartet. Vor dem Herunterladen der Firmware lässt sich unterscheiden, ob je nach Version die Userdaten gelöscht werden oder erhalten bleiben. Ist das Smartphone einmal aufgrund irgendwelcher Bastelversuche nicht mehr startfähig, besteht zudem die Möglichkeit, eine komplette Firmware im internen Speicher zu hinterlegen und das Handy dann über den Recovery-Modus zu flashen.

 

 

Der Homescreen kann detailiert konfiguriert werden. Neben den selbstverständlichen Änderungen am Sperr- und Startbildschirm - noch genauer geht das über die oben schon beschriebenen Themes im Design-Ordner - stehen...

... zahlreiche, recht fix reagierende Übergänge und eine reichhaltige Anzahl an Widgets dem User zur Verfügung. Ein sehr praktisches Widget ist "Optimierung", welches auf Berührung inaktive Apps schließt und den Arbeitsspeicher bereinigt.

Hinter den "Starteinst." verbirgt sich die sehr praktische Konfigurationsmöglichkeit der App-Raster auf dem Homescreen.

 

Eine Besonderheit ist die Infrarotschnittstelle. EMUI 3.0 hat umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten direkt an Board. So werden zunächst die Gerätegattung und dann das entsprechende Modell ausgewählt...

 

... folgend die entsprechende Geräte. Über Testbediensequenzen wird das System solange abgeglichen, bis die höchstmögliche Übereinstimmung erreicht ist.

Die Fernbedienungsoberflächen lassen sich spezifisch anpassen, eine feine Sache, die im heimischen Pantoffelkino schnell mal Platz auf dem Wohnzimmertisch macht.

Die Konzernmutter Huawei ist auf Systemtechnik der Mobilfunkinfrastruktur spezialisiert, das weckt Erwartungen an die Empfangsleistungen des Honor-Sprößlings. Tatsächlich hält das Smartphone zuverlässig den Kontakt zu den E-Plus und O2-Basisstationen, allerdings wurde das LTE-Netz vergleichsweise selten empfangen. Im Vodafone-Netz bleibt das Honor überdurchschnittlich gut auf Empfang, hat. z.B. noch H+, wo das zum Vergleich herangezogene Xperia Z3 schon in der E-Empfangsart werkelt. LTE wird zuverlässig und schnell empfangen und gehalten.

Die Empfangs- und Sprachqualität ist sehr gut, die Maximallautstärke bei Gesprächen im wahrsten Sinn des Wortes umwerfend. Der Außenlautsprecher ist laut genug, der Klang ist annehmbar, fällt aber im preislich unfairen Vergleich mit einem Xperia Z3 und einem iPhone 5 deutlich ab.

Der verbaute Monolautsprecher klingt hell und deutlich, echter Bass ist bei dieser Größe nicht zu erwarten. Durch seine Platzierung an der Unterseite wird viel Potenzial verschenkt, vor allem, wenn das 6 plus auf einem Tisch liegt.

Insgesamt macht der Umgang mit dem Honor 6 plus viel Laune, auffallend ist die Ausgereiftheit des Betriebssystems, welches sich weder im Zusammenspiel mit Android-Wear oder aber mit anderen Fremdgeräten wie Navis die Spur einer Blöße gibt. So ist das 6 plus eines der wenigen Geräte, bei dem die Stummstellung bei gekoppelter Smartwatch wirklich funktioniert und die dann deaktiviert wird, wenn die Uhr auf der Ladestation liegt. Honors Modifikationen durch EMUI 3.0 lassen den Wunsch auf ein Lollipop-Update ob der damit vielleicht verbundenen Probleme eher verhalten zu.

Da sich EMUI 3.0 nicht sehr vonEMUI 3.1 unterscheidet, sind unsere "Tipps und Tricks für das Huawei P8" auf unserer Schwesterseite Huawei-Info zumeist für das Honor 6 plus anwendbar.

Kommentare   

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